DHG-Satzung - Deutsche Herniengesellschaft, DHG, Hernien, Chirurgie, EHS, Hernia

Satzung der Deutschen Herniengesellschaft:


§1  Name, Sitz, Rechtsform und Zweck

1.1  Der Verein führt den Namen Deutsche Hernien Gesellschaft
Sie ist eine autonome Untergruppierung der European Hernia Society (EHS) ohne gegenseitige Rechtsverbindlichkeit. Sie wurde gegründet am 15.3.2002 in Aachen durch Mehrheitsvotum der Mitglieder.
1.2.  Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Aachen.
1.3.  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
1.4.  Er ist ein nicht wirtschaftlicher gemeinnütziger Verein gemäß § 21ff BGB, der in das Vereinsregister eingetragen werden soll. Der Verein erstrebt keinen Gewinn und verteilt keine Gewinnanteile sowie sonstige Zuwendungen an seine Mitglieder.

§2  Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit, Vermögen

2.1.  Die Gesellschaft bezweckt die Förderung der wissenschaftlichen und praktischen Belange der Herniologie in weitestem Umfang als da sind:
        - Förderung der Erforschung und Entstehung Diagnostik, Vorbeugung,
           Nachsorge und Behandlung von Hernienerkrankungen
        - Förderung der Erforschung neuer Operationstechniken
        - Förderung der Erforschung neuer Operationsmaterialien
        - Förderung der Bedingungen experimenteller Herniologie
        - Förderung der Interaktion von der DHG mit der AHS, EHS und anderen
          Fachgesellschaften
2.1.2.   Die Herstellung und Vertiefung der Beziehung zu den Nachbarfächern, technischen Disziplinen sowie in- und ausländischen Fachgesellschaften. Sie dient der Bündelung nationaler Interessen auf gleicher Ebene, auf der international die EHS und AHS aktiv sind. Eine gleichzeitige Mitgliedschaft in einer dieser beiden Gesellschaften ist nicht obligat, aber wünschenswert. Gleiches gilt für die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie und die Deutsche Gesellschaft für Viszeralchirurgie.
2.2.   Als Erfüllung dieser Zwecke dienen:
2.2.1.   Die Veranstaltung eines jährlich einmal stattfindenden wissenschaftlichen Kongresses, der vom jeweiligen Kongress-Präsidenten unter Zustimmung des Vorstandes ausgerichtet wird.


§ 3

3.1.  Der Verein verwirklicht die vorstehenden Aufgaben ausschließlich und unmittelbar. Andere als die in § 2 genannten Aufgaben werden von ihm nicht verfolgt.
3.2.  Der Verein ist selbstlos. Er erstrebt insbesondere keinen Gewinn. Es ist ihm auch untersagt, Personen durch Verwaltungsaufgaben, die dem obengenannten Zweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung zu begünstigen. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
3.3.  Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.


§ 4   Mitgliedschaft

Die Gesellschaft setzt sich zusammen aus:
4.1.    Ordentlichen Mitgliedern
4.2.    Ehrenmitgliedern
Ordentliches Mitglied kann jede Person werden, die sich wissenschaftlich und
praktisch mit der Herniologie beschäftigt oder ein wissenschaftliches oder praktisches Interessse zeigt. Zu Ehrenmitgliedern können Personen ernannt werden, die sich um die Entwicklung der Herniologie hervorragend verdient gemacht haben.


§ 5  Begründung der Mitgliedschaften

Die Anmeldung für die Aufnahme als ordentliches Mitglied kann jederzeit erfolgen. Das Anmeldeformular ist beim Vorstand anzufordern. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Mit der Aufnahmebestätigung erhält das Mitglied ein Exemplar der Vereinssatzung.


§ 6  Stimmrecht, Wählbarkeit

6.1.  Alle Mitglieder sind stimmberechtigt und zu den Organen der Gesellschaft wählbar.


§ 7  Beitrag

7.1.  Ein Jahresbeitrag ist vorgesehen. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages wird auf der Mitgliederversammlung beschlossen.


§ 8  Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:
8.1.  Durch schriftliche Kündigung des Mitglieds, die nur gegenüber dem Vorstand erklärt werden kann.
8.2.  Durch Verlust der Amtsfähigkeit oder ärztlichen Approbation
8.3.  Durch förmliche Ausschließung, die nur durch Beschluß der Mitgliederversammlung aufgrund eines Mehrheitsbeschlusses von ¾ der anwesenden Stimmen erfolgen kann.
8.4.  Durch Tod


§ 9  Die Organe der Gesellschaft

Die Organe der Gesellschaft sind:
9.1.  Die Mitgliederversammlung
9.2.  Der Vorstand


§ 10  Mitgliederversammlung

10.1.  Der Mitgliederversammlung gehören alle Mitglieder der Gesellschaft an.
10.2.  Die Mitgliederversammlung findet  ein  Mal jährlich statt. Zu allen Mitgliederversammlungen wird schriftlich 14 Tage vor dem Versammlungstermin eingeladen. Sie werden vom Vorsitzenden oder von seinem     Stellvertreter einberufen.
10.3.  Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden oder im Verhinderungsfall von seinem Stellvertreter nach Bedarf einberufen.
10.4.  Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sind der Vorstand und die ordentlichen Mitglieder des Vereins berechtigt. Jedes ordentliche Mitglied hat eine Stimme.
10.5.  Die Mitgliederversammlung entscheidet mit der Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Im Falle der Abwahl des Vorstandes ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich.
10.6.  Jede ordnungsgemäße einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder.
Abwesende Mitglieder können  andere Mitglieder schriftlich bevollmächtigen, insbesondere bzgl. der Ausübung ihrer Mitgliedsschaftsrechte sowie ihres Stimmrechts.
10.7.  Die Mitgliederversammlung nimmt den Bericht des Vorsitzenden entgegen und beschließt über die Entlastung des Vorstands, den Haushaltsplan und die Jahresabrechnung. Bei jeder Versammlung ist ein Protokoll aufzusetzen. Dieses wird vom Vorstand abgezeichnet.


§ 11  Vorstand

11.1.    Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Generalsekretär.
Im Bedarfsfall sind bis zu 10 Beisitzer hinzu zu wählen. Als Beisitzer vorgesehen sind die Kongreßpräsidenten des vergangenen, des laufenden und des folgenden Jahres.
Weitere Beisitzer sind:
    1.Sekretär für Zertifizierung und Register
    1.Sekretär für Ausbildung und Nachwuchsförderung
    1.Sekretär für Kostenökonomie
    3.Sekretäre für Wissenschaft
        Bereich: Grundlagenforschung
        Bereich: klinische Studien
        Bereich: Forschung
11.2.  Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Die Mitglieder des Vorstands bleiben jedoch über die Zeit von drei Jahren bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt. Falls Vorstandsmitglieder während ihrer Amtsdauer ausscheiden, kann sich der Verein bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung durch Zuwahl ergänzen. Wiederwahl ist zulässig. Die Ehrenvorsitzenden werden auf Lebenszeit gewählt.
11.3.  Dem Vorstand obliegt die Verwaltung des Vereins und die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
11.4.  Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich.
11.5.  Der Vorstand ist bevollmächtigt Beschlüsse zu fassen, die zur Eintragung des Vereins erforderlich sind.


§ 12  Vorsitzender

Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis vertritt der stellvertretende Vorsitzende den Vorsitzenden nur dann, wenn dieser verhindert ist.


§ 13  Schatzmeister und Schriftführer

13.1    Der Schatzmeister führt das Kassen- und Rechnungswesen des Vereins. Er ist zeichnungsberechtigt für die auf den Namen des Vereins bei Geldinstituten geführten Konten.
13.2. Der Schatzmeister hat nach Schluß des Geschäftsjahres den Kassenbericht zu fertigen.
13.3  Der Schriftführer soll die Pflege der Website und die Mitgliederbetreuung übernehmen.


§ 14  Vereinsvermögen

Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 15  Änderung der Satzung

Anträge auf Änderung der Satzung sind dem Vorstand spätestens am 31. Januar des Jahres einzureichen. Über die Änderung der Satzung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von mindestens 2/3 der Stimmen.


§ 16  Auflösung des Vereins

Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zum Beschluß ist eine Mehrheit von 2/3 aller Stimmberechtigten erforderlich. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie, die die Mittel unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.


52074 Aachen, den 01.06.2011